Senfpasten bestehen im Wesentlichen aus gemahlenen Senfkörnern, Salz,
Wasser, Zucker, Essig und verschiedenen Gewürzen. Das Verhältnis von gelben zu
braunen Senfkörnern, die Körnigkeit des Senfmehls und die verschiedenen Zutaten
bestimmen den Charakter des Senfs. Senfpasten werden in milde, mittelscharfe,
scharfe, extrascharfe und süße Sorten unterteilt. Im Norden Deutschlands dominieren
die scharfen Sorten, in Bayern die milden und süßen Sorten.
Senfpasten veredeln nicht nur Bockwürste und Grillfleisch, sondern verfeinern oder
finden Verwendung in Speisen aus Fleisch, Fisch, Wurst und Eiern. Dabei ist
der Senf mehr als nur eine pikante Würze, denn er wirkt auch verdauungsfördernd.
Da das die Schärfe verleihende ätherische Senföl bei zu langer Lagerung verfliegt,
sollten geöffnete Senfgläser lichtgeschützt und kühl aufgehoben werden.
So kann er 2 Monate ohne Qualitätsverlust gelagert werden.